Starke Demokratie dank lokaler Berichterstattung

Was braucht eine Demokratie? Menschen, die mitreden können. Mitreden kann, wer Bescheid weiss. Die Aufgabe der Medien ist es, die Menschen derart zu informieren, dass sie mitreden können. Leider stossen die heutige Massenmedien kaum noch auf die lokale Ebene vor. Die Berichterstattung aus der Wohngemeinde ist zu teuer.

Hier setzt der Verein öffentliche Zeitung Baselland an. Ziel des Vereins ist es, die lokale Berichterstattung finanziell zu ermöglichen. Gut ausgebildete Journalisten sollen – unabhängig und lediglich dem Wohl der Einwohner verpflichtet – aus allen Baselbieter Gemeinden berichten. Nicht über den Musikabend oder den Banntag, sondern über die Arbeit des Gemeinderates, über die Traktanden der Gemeindeversammlung, über die aktuellsten Bauvorhaben.

Die Artikel sollen allen Menschen zugänglich sein. Deshalb stellt der Verein seine Texte gratis den Gemeinden und ihren Einwohnern zu Verfügung, mit dem Ziel, dass die Artikel zusammen mit den amtlichen Publikationen veröffentlicht werden. Zudem publiziert der Verein alle Artikel in einer eigenen Online-Zeitung, der öffentlichen Zeitung Baselland. So sollen möglichst viele Menschen von den recherchierten Informationen profitieren.

Denn wer mehr weiss, traut sich mehr zu. Wer sich selbst vertraut, der übernimmt Verantwortung – für sich, für die Familie und für das Gemeinwesen. Dies ist die Basis jeder starken Demokratie.
fsfss
fsdfsf

Strategie

Im Wesentlichen soll die Öffentliche Zeitung in drei Phasen umgesetzt werden.

  1. Sensibilisierung und Mitgliederwerbung
  2. Veröffentlichen von ersten Artikeln in Lokal- und Amtsblättern
  3. Aufbau einer unabhängigen Redaktion, die demokratie-relevant über alle Baselbieter Gemeinden berichtet

1. Sensibilierung, Mitgliederwerbung

Die Information über die Baselbieter Gemeinden ist in den bestehenden Kommunikationsmitteln hat in den vergangenen Jahren markant abgenommen. Das Resultat: Bürgerinnen und Bürger können sich kaum noch unabhängig über ihre Gemeinde informieren. Doch woran liegt das? Der Verein ÖZB will die Zusammenhänge aufzeigen, Lösungen formuliren und den Unmut über die oft ungenügende Informationslage kanalisieren.

2. Erste Artikel in Lokalblättern

Zeitung machen kostet Geld. Neben den Löhnen für die Journalisten fallen vor allem Druck und Vertrieb ins Gewicht. Deshalb verzichtet die ÖZB auf ein eigenes Druckerzeugnis. Viel mehr sollen die vielen Lokal- und Amtsblättern mit journalistisch gehaltvollen Artikeln bereichert werden. Die Finanzierung dieser Berichterstattung erfolgt über Mitgliederbeiträge und Spenden. Ziel ist es, mit ersten Arbeitsbeispielen Bürgerinnen und Bürger sowie die Behördenmitglieder von Sinn und Zweck des Vereinsziel zu überzeugen.

3. Unabhängige Redaktion aufbauen

Das Endziel: eine Redaktion mit rund einem Dutzend Vollzeitstellen, die aus allen Gemeinden berichtet. Diese Vision wird möglich, wenn ein breiter Konsens über die Notwendigkeit einer lokalen Berichterstattung besteht. Alle Teile der Öffentlichkeit sollen ihren Beitrag leisten können – die Zivilgesellschaft mittels Spenden und Vereinsbeiträgen, die Wirtschaft mittels Mäzenentum und auch der Staat mittels Gebührengelder für einen medialen Service Public auf lokaler Ebene.